#Seelenkiste: Kein Rückblick ohne Ausblick

© Sar.Dines Welt

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Ich bin ein Listen-Mensch. Heißt… ich schreibe unheimlich gerne Listen. Bevorzugt auf Papier. Ich habe viele Listen. Eine allgemeine Wochen-To-Do-Liste, eine Reiseziele-Liste, eine Shopping-Liste, eine Welche-Filme-und-Serien-will-ich-noch-sehen-Liste, eine Einkaufsliste, eine Diese-Menschen-haben-folgende-DVDs-und-Bücher-von-mir-Liste und natürlich auch eine Lebensliste mit Zielen und so. Man darf an dieser Stelle gerne mit den Augen rollen und sich denken „Kleiner Freak!“ Aber hey – ich steh dazu. Die Listen helfen mir dabei, mich zu ordnen und zu orientieren. Ja, sie geben mir in gewisser Weise sogar Halt. Das mag für manch eine etwas eigenartig klingen und vielleicht fragt man sich auch, ob da dann noch Platz für Spontanität ist. Oh ja… ist es. Denn nur weil meine Listen existieren, heißt es noch lange nicht, dass ich auch alles davon mache bzw. einhalte. Das kann manchmal etwas deprimierend sein. Aber dennoch überwiegt das positive Gefühl, wenn ich einen Punkt auf der Liste abhaken und durchstreichen kann. Deshalb setze ich mich auch jedes Jahr aufs Neue hin und schreibe eine Jahresliste. [Bitte nicht verwechseln mit den Neujahrsvorsätzen. Denn wie wir schon wissen, klappt das nicht immer so gut bei mir.]

So und weil’s ja meistens keinen Ausblick ohne Rückblick gibt, hab ich das – ganz vorbildlich wie ich bin – schon letzte Woche erledigt. Deshalb kann’s gleich losgehen mit meinem Ausblick und meiner ganz persönlichen Jahresliste:

  1. Aufräumen

Ich bin ja – was das Aufräumen betrifft – familiär vorbelastet. Heißt, dass mein Muttertier sehr viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit gelegt hat. Da gab’s keine Staubfusel oder Chaoshaufen. Also müsst ich ja eigentlich wissen, wie richtiges Aufräumen funktioniert. Dennoch gibt es da so gewisse Stellen bei mir in der Wohnung, die eher einem Wühltisch beim Schlussverkauf gleichen. So zum Beispiel mein Dachbodenabteil. Deshalb nehm ich mir für dieses Jahr vor, dort für Ordnung zu sorgen. Und wenn ich schon mal dabei bin, werde ich auch gleich meinen Kleiderschrank mit ausmisten. Denn weniger Zeugs bedeutet mehr Platz. Also… falls mir jemand helfen möchte…

  1. Weniger Stressen

Stress ist ja DAS Modewort schlecht hin. Jeder ist immer gestresst und wenn man keinen Stress hat, dann stimmt etwas nicht. Sehr verrückt und auch etwas irre. Und da ich mich oftmals selbst zu den Viel-Gestressten zähle, möchte ich dem ein Ende setzen. In manch einem Ratgeber hab ich gelesen, dass meditieren dabei helfen soll und deshalb möchte ich das mal ausprobieren. Falls also jemand Tipps hat – nur her damit.

  1. Loslassen

Loslassen – ganz schön mächtig dieses kleine Wort. Denn loslassen bedeutet auch, dass man seinen Schutzmantel fallen lässt und verwundbar wird. Dennoch ist dieses kleine, kurze Wörtchen mit den 9 Buchstaben mein persönliches Wort für das kommende Jahr. Vergangenes loslassen, schlechte Angewohnheiten loslassen, Menschen und Beziehungen loslassen, Kilos und Ballast loslassen. Um allerdings loslassen zu können, braucht man mehr als nur eine kleine Portion Mut. Deshalb kommt auch dieses Jahr „Mutig sein“ mit auf meine Jahresliste. [Siehe Punkt 4.] Aber wer mutig ist, kann loslassen. Und wisst ihr was?! Ich hab richtig Lust auf loslassen. Also wer macht mit?

  1. Mutig sein

Und weil ja zum Loslassen Mut dazu gehört, möchte ich das auch dieses Jahr angehen. Damit mir solche Situationen wie zum Beispiel diese hier nicht mehr so schnell passieren.

  1. Endlich Game of Thrones schauen

Ja ich gehöre zum vermutlich kleinen Kreis derjenigen, welche noch nie eine Minute der Serie Game of Thrones gesehen haben. Gut… jetzt kann man natürlich darüber diskutieren, ob 5. wirklich ein „echter“ Punkt auf meiner Jahresliste sein sollte oder nicht. Aber da mir seit gefühlt einer halben Ewigkeit ein fast jeder in den Ohren liegt, dass Game of Thrones DIE BESTE SERIE überhaupt sein soll und es eine wahre Schande sei, noch keine Folge davon gesehen zu haben, muss ich mir zumindest mal ein paar Episoden davon ansehen. Ich werde also bald davon berichten, ob Game of Thrones wirklich so toll ist.

So… das war sie – meine Jahresliste. Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie ich so vorankomme. Mich würde außerdem interessieren, wie es denn bei euch so aussieht. Gibt’s überhaupt eine Jahresliste? Wenn ja – was steht da so drauf. Ich bin gespannt.

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2 Gedanken zu “#Seelenkiste: Kein Rückblick ohne Ausblick

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