#Seelenkiste: Brief an meinen Schatz

Bildquelle: unsplash.com

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„Mein lieber Schatz!

Wir kennen uns mittlerweile schon seit fast einem Jahr. Das sind 366 Tage. 366 Tage gemeinsam einschlafen. 366 Tage gemeinsam aufwachen. 366 Tage, die wir zusammen sind. Gemeinsam, alleine und doch nicht einsam. Unser Kennenlernen war dabei so rücksichtslos und explosiv. Keine zaghaften Berührungen, kein kleines Lächeln oder ein sanfter Blick. Nein… du warst stürmisch und plötzlich da. 5 – 4 – 3 – 2 – 1 und schon warst du Teil meines Lebens. Einfach so. Ohne abzuwarten oder zu fragen. Fast schon ein kleines bisschen aufdringlich und unverschämt. Doch gerade das gefiel mir so an dir. Anfangs war alles neu, aufregend, unbekannt. Gemeinsam gingen wir auf Entdeckungstour, ließen uns treiben, lebten in den Tag hinein. Zeit, Vergänglichkeit, gestern, morgen – all‘ das hatte keine Bedeutung mehr für mich. Verbrachte ich die Zeit doch mit dir. Das war alles, was für mich zählte. Du hast mich zum Lachen gebracht, mich glücklich gemacht, mir gezeigt, was Vertrauen ist, was Freundschaft ist und Liebe bedeutet. Mir Hoffnung gegeben, mir geholfen zu wachsen und mir gesagt, dass Träume wahr werden können. Meine Träume. Du hast mich unterstützt und mir in dunklen Momenten die Hand gehalten. Mir gut zugesprochen und gemeint, dass alles wieder gut wird. Du hast mir beigebracht, was Selbstliebe heißt. Das man nicht immer mutig sein muss oder stark. Das Schwäche zeigen nicht gleichbedeutend mit schwach sein ist. Doch manchmal, mein Schatz, war dein Blick getrübt und dein Zorn, deine Wut und dein Hass haben mich mit so einer Wucht getroffen, dass ich oft nicht wusste, wer hier vor mir steht. Du hast mich zum Weinen gebracht, mir Angst gemacht, mir Sorgen bereitet und mich zweifeln lassen. Du hast mich traurig gestimmt, mich wütend gemacht. An manchen Tagen fühlte ich mich so schwer, so einsam und so allein. Du hast mir die Sicht genommen. Die Sicht auf das Wesentliche. Du warst manchmal so unerschrocken ehrlich zu mir, dass mich deine Ehrlichkeit und die Wahrheit darin so unendlich schmerzten. Denn ich wusste, dass du meistens Recht hattest. Wir waren Partner, Freunde, Vertraute, Lehrer, Geliebte, Schüler, Konkurrenten, Unterstützer, Geschichtenerzähler, Träumer, Realisten. Alleine und gemeinsam. Fast ein Jahr. 366 Tage. 8784 Stunden. 527.040 Minuten. Solange warst du ein Teil von mir – war ich ein Teil von dir. Danke dafür. Von Herzen. Doch nun wird es Zeit. Zeit sich zu verabschieden. Weiterzuziehen. Nicht zu vergessen aber nach vorne zu blicken. Ohne dich, mein lieber Schatz! Ich bin bereit, dich gehen zu lassen. Loszulassen. Jetzt und für immer.

Au revoir 2016! Willkommen 2017!“

Das – meine lieben LeserInnen – ist kein Auszug aus meinem Abschiedsbrief an meinen Herzensmenschen, sondern mein Dankesbrief an das Jahr 2016. „Häh?! Ist die Gute jetzt komplett ausgeflippt? Ein Dankesbrief ans Jahr 2016? Ja geht denn das und woher hat sie denn die Anschrift?“ Nun ja… das ist ganz einfach erklärt. [Trommelwirbel bitte.] Ich bin nämlich Teil einer Blogparade und gehöre zum Kreis der über 70 Bloggerinnen, die sich das Buch „Mein bestes Jahr 2017“ ansehen durften.

mein-bestes-jahr-2017-lifework-book-coverDie Autorinnen – Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken – haben da ein Life & Work-Book kreiert, das den LeserInnen dabei helfen soll, ihre Träume zu erfüllen und ihre Ziele zu erreichen. Aber auch Altes zu reflektieren und revue passieren zu lassen. Es ist also ein Arbeitsbuch und Leitfaden zugleich, gefüllt mit jeder Menge Übungen, Tipps & Tricks und tollen Erfahrungsberichten. Und damit nicht genug. Es gibt auch für die Business-Ladys – oder die es noch werden wollen –  ein Business-Book.

Und weil ich euch ja gerne an meiner Freude teilhaben lassen will, gibt’s hier ein paar Übungen aus dem Buch für euch:

blogparaden-logo-teilnehmerin-smallPS: Auch bei den Damen – Annina und Steffi – gibt’s heute was zu lesen. Und morgen ist dann Kathrin dran.

PPS: Ich bin gespannt, was ihr zu den Übungen sagt – falls ihr euch traut, es auszuprobieren. Ich würde mich auf jeden Fall über den ein oder anderen Dankesbrief freuen.


*Für den Beitrag wurde mir das Life & Work-Book kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Artikel entstand unentgeltlich und meine Meinung ist meine eigene.

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3 Gedanken zu “#Seelenkiste: Brief an meinen Schatz

  1. Pingback: Wie du aus 2017 das Beste für dich und Deine Familie machst

  2. Hey Sabrina,

    Das ist ja ein unterhaltsamer Abschieds-Dankbrief. Wenn ich mich versuchen sollte sähe das heute so aus:

    Liebes Jahr 2016,
    Irgendwie doof gelaufen, oder? Und du merkst selbst, dass ich dieses Jahr etwas kurz kam, wa? Gut, dass du derzeit deine Rechnungen im aktuellen Abrechnungsjahr ausgleichst.

    Wir sehen uns Silvester zur Endabrechnunh! Das ist übrigens meine Drohung, nur eine Ankündigung!
    Cya!

    😀
    Grüßken, Yasemin aka Weltenbewegerin.

    Gefällt 1 Person

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