#Meine 5: Tipps um seine Ziele zu erreichen

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Die ein oder andere aufmerksame Leserin [und natürlich Leser] wird vermutlich schon mitbekommen haben, dass es bei mir auf’m Blog ab und an um Ziele geht. Um meine und vor allem um die meiner Heldinnen. Da sollt ich mich ja quasi jetzt schon ein bissl auskennen. Das hat sich wohl auch meine ehemalige Uni gedacht und mich gefragt, ob ich nicht ein klein wenig aus dem Nähkästchen plaudern kann und verraten will, was es jetzt mit den Zielen so auf sich hat und vor allem wie man sie denn erreichen kann. Nun… eines gleich vorab: so hab’s ich während meines Studiums gemacht bzw. mach ich’s jetzt noch so. Heißt also nicht, dass ich eine ausgebildete Zielexpertin bin und dass es bei jemand anderen auch so funktionieren muss/kann/soll. Aber vielleicht ist ja ein brauchbarer Tipp dabei. Also los geht’s:

  1. Beantworte dein Warum und visualisiere deine Ziele.

„Warum mach ich das hier alles?“ „Hat das alles überhaupt einen Sinn?“ „Für wen mach ich das eigentlich?“ Fragen, die sich bestimmt jeder schon mal gestellt hat. Vor allem mit zunehmenden Stresslevel. Tja… Fragen, die ihr aber für euch in jedem Fall beantworten können solltet. Für mich war damals klar, dass ich einen Studienabschluss haben wollte und zwar genau in dieser Studienrichtung und auf dieser Uni. [Gilt natürlich auch für alle anderen Lebensbereiche.] Und darauf muss man sich immer wieder besinnen. Auch wenn’s mal nicht ganz so rund läuft. Was mir dabei auch irrsinnig gut geholfen hat, war mein sogenannter Wunschzettel. Im Grunde nichts anderes als ein Stück Papier, worauf all‘ meine Ziele geschrieben standen. Inklusive Datum, bis wann ich denn das gewünschte Ziel erreichen will. Der hing in meinem Kleiderschrank und war somit unübersehbar. Wichtig war für mich dabei, dass ich auch „kleinere“ Ziele definierte. Denn wenn man nur große Ziele aufschreibt und nie irgendwas durchstreichen oder abhaken kann, dann kann das sehr deprimierend und demotivierend sein. Wer kein so großer Fan von Stift und Papier ist, der kann sich ja auch Fotos ausdrucken und die auf den Kühlschrank kleben. Oder sich die Ziele auf’s Band sprechen und sich diese regelmäßig anhören. Randbemerkung: der Zettel existiert übrigens heute noch. Ist allerdings vom Kleiderschrank ins Geldbörsl gewandert.

  1. Kenne deine Bedürfnisse und verstell dich nicht.

„Kenne dich und deine Fähigkeiten. Kenne deine Bedürfnisse und verstell dich nicht.“ Damit meine ich, dass es wenig Sinn macht, entgegen seiner Natur zu handeln. Heißt im Klartext folgendes: ich bin eine Person, die den Druck braucht, um etwas zu tun. Wenn ich also gewusst habe, dass am Tag X Abgabetermin ist oder eine Prüfung ansteht, hab ich sicher nicht schon 3 Monate vorher angefangen zu lernen. Egal wie oft ich mir immer wieder vorgenommen habe, früher mit etwas zu starten, ich habe es einfach nicht geschafft. Deshalb hab ich mir auch gar nicht mehr eingeredet, früher beginnen zu müssen, weil ich es so oder so nicht eingehalten hätte. Dafür hab ich dann allerdings in Kauf genommen, dass ich zwei Wochen vor Prüfungsbeginn wie ein aufgescheuchtes Hendl herumgeirrt bin, gefühlt 2 Liter Kaffee am Tag getrunken habe und auf jegliches soziale Leben verzichtet habe. Andere wiederum können auf den emotionalen Nervenkitzel getrost verzichten und beginnen einfach früher mit ihrer To-Do-Liste. Auch super. Solange es eben für einen passt. Macht man Dinge lieber alleine, ist es auch eher weniger sinnvoll, sich einer Gruppe anzuschließen. Und umgekehrt natürlich. Erledigt man Dinge am liebsten um 5 Uhr früh – hey dann viel Spaß dabei. Wobei ich als Nachteule bis heute nicht verstehen kann, wie man um 5.30 Uhr schon einen halbwegs ordentlichen Satz rausbekommt oder Gedanken koordiniert. [Gell, Miss E.]

  1. Es ist vollkommen ok, Tiefs und schlechte Phasen zu haben.

So… und wer jetzt behauptet, dass immer alles super-duper-mega-über-drüber-toll läuft, der soll sich doch bitte melden und mir dringend verraten, wie das denn bitte geht. Denn seien wir mal ehrlich – jeder hat mal einen miesen Tag oder eine schlechte Phase. Und wisst ihr was?! Das ist vollkommen ok. Da kann ich nur raten, sich für einen Moment [oder zwei] ordentlich im Selbstmitleid zu suhlen, zu jammern, zu heulen, zu schreien und ordentlich die Welt zu verfluchen, wie ungerecht nicht alles und jeder ist. Absolut in Ordnung und absolut nachvollziehbar. Solange es danach wieder weitergeht. Und dabei kann auch Punkt 4 ganz gut helfen.

  1. Such dir Leidensgenossen.

Schon die Wölfe haben’s gewusst, dass es sich im Rudel schöner heulen lässt. Deshalb kann ich nur jedem ans Herz legen, sich Leidensgenossen zu suchen. Die mit einen jammern, sich gemeinsam wieder aufraffen und weitermachen. Es heißt ja nicht umsonst „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Und nichts ist schöner, wenn man dann nachher gemeinsam den Sieg oder die bestandene Prüfung feiern kann. Und für alle Einzelgänger unter euch: vielleicht gibt’s ja noch einen zweiten Einzelgänger, der ab und an Bock auf soziale Interaktion hat. Ansonsten „Mama wird’s schon richten.“

  1. Belohne dich.

Wichtiger, wichtiger Punkt: belohne dich! So richtig und wunderherrlich ausgiebig. Das kann schon eine Folge der Lieblingsserie nach einer Stunde lernen sein oder ein Spaziergang mit der Freundin. Noch besser sind natürlich Belohnungen, die so richtig „fetzen“ wie zum Beispiel eine Reise oder so. Da fällt mir übrigens noch ein, dass meine Belohnungsreise noch ausständig ist. Kurz gesagt: belohnt euch für das Erreichen der Ziele.

So… das war’s mit meinen 5 Tipps. Was meint ihr dazu? Habt ihr noch Ergänzungen? Lasst es mich wissen.

*Dieser Beitrag entstand unentgeltlich.

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