#Heldinnen: Pipa

Bildquelle: Fotografin Daniela Vallant

Bildquelle: Fotografin Daniela Vallant

Coole Frauen braucht das Land! Starke und mutige Frauen. Frauen, mit Ecken und Kanten. Die frech, laut, ehrlich und direkt sind. Frauen die laut sind. Ihre Stimme erheben. Die auch über die nicht so schönen Dinge im Leben sprechen. Über Ungerechtigkeiten reden und eine Veränderung fordern. Nicht nachgeben und denen eine Stimme geben, die sich möglicherweise nicht trauen oder können. Aber auch Frauen, die über sich selbst lachen können. Das Leben annehmen – so wie es eben ist. Sich selbst lieben und trotzdem Liebe mit anderen teilen können. Solche Frauen braucht das Land! Ihr glaubt, die gibt es [noch] nicht? Dann beweise ich mit dieser Heldin das Gegenteil. Denn meine lieben Leserinnen und Leser aufgepasst: Pipa ist so eine coole Braut. Wer es nicht glaubt, kann sich ruhig auch auf ihrem Blog „Frauenmut“ davon überzeugen. Da schreibt sie nämlich über Feminismus, Tabus, Sex, Klischees, Ideale und alles, was uns Frauen so beschäftigt. Ganz schön cool oder? In ihrer Freizeit macht sie Taekwondo und Yoga. Liest wahnsinnig gerne und am liebsten Bücher aus dem Fantasy-Genre. Da Pipa eine Leidenschaft für Spaziergänge entwickelt hat [Die haben nämlich so einen schönen meditativen Charakter – sagt sie.], muss sie zwangsläufig auch rausgehen. Deshalb stehen die Natur und Tiere auf ihrer Hitliste ganz weit oben. Da ihr die Tierchen so am Herzen liegen, ist Pipa seit 18 Jahren vegetarisch unterwegs und engagiert sich für den Tierschutz. Auch mit Zweibeinern kann sie ganz gut. Hab ich mir sagen lassen. Pipa ist Single und hat keinen Beziehungs- oder Kinderwunsch. Wenn sie das alles nicht als Heldin qualifiziert, dann weiß ich auch nicht. So… aber jetzt genug geschwafelt. Jetzt wird’s ernst. Nämlich mit Pipas Zielen und so.

Ziele?

Ich habe mehrere lang- und kurzfristige Ziele.

Für die nächsten Jahre ist angedacht, mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Am liebsten über Frauenthemen und ohne mich dabei verstellen zu müssen. Also ehrlich und frech, ich selbst, sein dürfen.

Was die Frauenthemen, vor allem den Feminismus betrifft, will ich Expertin werden. Ich habe die Einstellung, dass man in manchen Bereichen nur die Klappe aufreißen sollte, wenn man auch echt Ahnung hat. Deshalb plane ich, in nicht allzu ferner Zukunft mit meiner Dissertation im Bereich der Gender Studies zu beginnen.

Dann möchte ich in absehbarer Zeit in einem kleinen Haus am Land wohnen. Mein Gemüse selbst anbauen und Haustiere halten. Also so eine Art Aussteigerleben light führen.

Ein Ziel ist es auch, die Welt für Frauen ein kleines Stück besser zu machen. Da bin ich hinter meiner rauen Schale sehr sensibel und idealistisch.

Ziele sind mir sehr wichtig, weil sie mir Halt und Orientierung geben.

Bildquelle: Fotografin Daniela Vallant

Bildquelle: Fotografin Daniela Vallant

Wie?

Ich bin zwar ein kreativer Kopf, liebe aber gleichzeitig Strukturen. Um ein Ziel zu erreichen, überlege ich mir also ganz genau, welche Schritte bis dahin erforderlich sind. Und dann sehe ich mir an, welche Ressourcen und Fähigkeiten ich habe, die ich einsetzen kann.

Ein Talent von mir ist zum Beispiel das Schreiben. Mit dem Bloggen zu beginnen, um Frauen Botschaften zu schicken, lag also sehr nahe. Deshalb habe ich dann meinen Blog frauenmut gegründet.

Die Umsetzung an sich ist dann sehr viel Arbeit. Auf meinen Blog umgemünzt heißt das zum Beispiel, dass ich jeden Tag ein paar Stunden lese, recherchiere und schreibe. Die LeserInnen sehen dann nur einen Bruchteil davon.

Im Vordergrund steht dabei immer, dass ich auf dem ganzen Weg zum Ziel auch glücklich bin, dass es mir Spaß macht. Ich arbeite gerne und viel, aber ich quäle mich nicht gerne. Wenn ich merke, dass mich etwas aufreibt, ist der Weg wohl der Falsche. Oder ich muss noch einmal darüber nachdenken, ob es das Ziel wert ist.

Motivationstief?

Da habe ich mehrere Strategien, je nachdem, wie schwerwiegend das Motivationstief ist.

Manchmal erlaube ich mir, einen Tag oder sogar mehrere Tage lang gar nichts „Produktives“ zu tun. Das mache ich zum Beispiel, wenn ich zuvor sehr viel geleistet habe und Körper und Geist Erholung brauchen. Irgendwann nervt mich das dann aber so, dass ich mir wieder freiwillig Beschäftigung suche.

Geht es nur um Kleinigkeiten, wie etwa Training oder Putzen [für das ich im Übrigen NIE motiviert bin], versuche ich es mit „Augen zu und durch“. Nicht zu viel nachdenken, einfach machen!

Wenn ich bestimmte Aufgaben immer wieder rausschiebe oder vermeide, überlege ich mir, warum das so ist. Bin ich echt nur zu faul oder stecken da Ängste dahinter? Zugegebenermaßen ist es bei mir meistens die Faulheit!

Hält das Tief an, hilft meine Geheimwaffe, mein Vision Board. Das ist bei mir ein grüner A4-Zettel mit allen meinen Zielen und Träumen. Ich überarbeite es laufend. Mich motiviert allein der Blick darauf. Denn mein Vision Board ist ein schriftliches Versprechen an mich selbst.

Insgesamt gilt: Auch in Zeiten, in denen es nicht so läuft, versuche ich immer positiv zu bleiben. Und ich bin nett zu mir selbst! Wenn man sich ärgert, sich Sorgen macht und Grübeln zulässt, wird ja nichts besser, es geht nur alles doppelt so schwer.

Fazit?

Es gibt noch tausend Dinge zu sagen. Die stehen dann aber auf meinem Blog. 😉

pipa_3

Hier findet man Pipa:

 

*Dieser Beitrag entstand unentgeltlich. Ich wurde von Frauenmut nicht beauftragt.

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2 Gedanken zu “#Heldinnen: Pipa

  1. Pingback: frauenmut 2017: kommst du mit? - frauenmut

  2. Pingback: #Meine 5: Lieblingsbloggerinnen | sar.dines.welt

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